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Höfken: nachhaltiger Wasserschutz braucht sichere Finanzierung
„Wasser ist unser Lebensmittel Nummer eins"

Landau - 30.11.2011
Auf Initiative von Bürgermeister Thomas Hirsch haben die Betreiber des Landauer Geothermiekraftwerks im Rathaus nun einen Ombudsmann vorgestellt. Dieter Morgenroth soll künftig als Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger fungieren, die einen mutmaßlich durch Erdstöße verursachten Schaden zu verzeichnen hatten oder haben. Der 66-jährige ehemalige Vorsitzende Richter der Oberlandesgerichts Zweibrücken wird...
Landau
Weiteres Schwarm-Beben in Landau

Untergrund kommt nicht zur Ruhe. Trotz Druckreduzierung und seimischem Monitoring weitere Erdbeben in Landau. Aufgrund der geringen Herdtiefe sind Schäden nicht auszuschließen.
Grün gewaschener Strom
Grundbesitzer im Uttinger Westen warnen vor Energie aus der Tiefe

Ein Beitrag der Augsburger Allgemeine
(Foto: Sibylle Reiter)
Moderator Hartmann von der Tann (links) und Dominik Bukoll, der „Konzernfernwärme“ für nicht kostengünstig hielt. Utting „Man muss nicht unbedingt alles und vor allem nicht alles überall machen, was technisch möglich ist“, so Moderator Hartmann von der Tann beim Informationsabend über Geothermie in Utting.
Abgefackelt
Wie Ölkonzerne unser Klima killen
(ALTEMEIER & HORNUNG FILMPRODUKTION )
Die Gier der Ölkonzerne hat fatale Folgen: In Förderländern wie Nigeria und Russland fackeln sie unvorstellbare Mengen Erdgas ab, das bei der Ölförderung austritt. Sie vernichten systematisch Rohstoffe und zerstören unser Klima. Aber damit sparen die Ölmultis Geld.
Unternehmen wie Shell, Total, BP, Agip und Rosneft machen sich seit Jahrzehnten mitschuldig an der Klimakatastrophe. Ein Skandal, der von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbeachtet blieb.
Poß: Keine Vorverträge für Windkraft-Anlagen abschließen
Freckenfeld:
Auf der gestrigen Einwohnerversammlung gab Verbandsbürgermeister Poß den Rat, keine Vorverträge für Windkraftanalgen abzuschließen. Denn obwohl noch nicht entschieden ist, wo und wie viele Windräder gebaut werden, sollen nach Informationen bereits Vorverträge mit Grundstücksbesitzern abgeschlossen werden.
Der Freckenfelder Gemeinderat hat vor Wochen einstimmig entschieden, Flächen für Windräder auf der Gemarkung auszuweisen.
Doch kaum war dies geschehen, scheinen durch Firmenvertreter von Windkraftanalgen bei Grundstücksbesitzern Vorverträge abzuschließen. Sollten Vorverträge abgeschlossen worden sein, so wäre es schwierig mit anderen Firmen zu verhandeln um sie in Boot zu holen, denn dadurch wäre das Gelände auf 3 Jahre blockiert.
Obwohl der Stadtrat in Kandel gegen Windräder gestimmt hat, sollen sogar dort schon Vorverträge unterschrieben worden sein. Bei einem Gespräch mit Firmenvertretern habe so Poß auf „Fair Play“ appelliert, doch nur Schulterzucken als Antwort erhalten.
Die Gemeinde Freckenfeld plane eine eigene Energie-GmbH zu gründen, um die Bürger an der Energiewende zu beteiligen. Dies gehe nur mit den Menschen vor Ort und nicht gegen sie.
Ein Bürger warf ein, dass er bei einer Infoveranstaltung erfahren habe, dass bei solchen Vorverträgen die zu erwartende Pacht oft nur ein Drittel dessen betrage, was man erwarten könne, wenn man als Gruppe auftrete: „Allein wird man über den Tisch gezogen".
"Zur Rheinpfalz (2011-11-11) sagte ein Vertreter der Firma juwi, dass sie natürlich ihre Bereiche sichern wolle. Die für Freckenfeld zuständige Mitarbeiterin sei zurzeit in Urlaub."
Hirsch zieht die Reißleine
(Rheinpfalz –Artikel vom 9.11.2011)
Am 09.11.2011 berichtete die Rheinpfalz unter dem Titel: Hirsch zieht die Reißleine, dass der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Energie-Südwest Thomas Hirsch den Vorstand des Versorgungsunternehmens beauftragt hat, noch vor Jahresende Ausstiegsszenarien aus der Erdwärmeförderung zu entwickeln.
Hirsch schließt Ende für Kraftwerk nicht aus
(Rheinpfalz-Artikel vom 4.9.2011)
Am 04.11.2011 berichtete die Rheinpfalz, dass Bürgermeister Thomas Hirsch eine Stilllegung des Landauer Geothermiekraftwerks nicht mehr ausschließe. Hirsch vertritt als Chef der Stadtholding den Anteilseigner Energie-Südwest, der zu 49 Prozent die Betreiberfirma geox gehört.
Fakt sei, so Hirsch, dass das Geothermiekraftwerk in Landau tiefrote Zahlen schreibe und die Tiefengeothermie derzeit noch nicht ausgereift sei. Die Sicherheit der Bevölkerung habe erste Priorität.
31.10.2011
Wieder Erdbeben in Landau
Obwohl nach den Beben vom 29.09.2011 und 4/6/9.10.2011 (Mag. zwischen 08 und 1,7) der Druck des sich im Probebetrieb befindlichen Kraftwerks verringert wurde, kam es heute morgen um 06:18 Uhr erneut zu einem Beben der Stärke Mag 1,9 in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks (49.185N 8.122E)
Dies markiert für 2011 den bisherigen Höchstwert, trotz verminderter Leistung und Monitoring. Bei der Mediation in Freckenfeld wurden von Experten aber Beben der Stärke wie in 2009 ausgeschlossen.
Erdwärme für das SuperC: Der Leuchtturm der Forschung
Von Axel Borrenkott | 24.08.2011, 06:05
Interview: «Man hätte wissen können, dass das nicht funktioniert»
Professor Frieder Häfner (70), bis 2007 Direktor des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, hatte angesichts der Aachener Geothermie-Bohrung gewarnt: Die von der RWTH angegebenen Werte seien «auf keinen Fall zu erreichen». In den VDI-Nachrichten vom 18. November 2005 hatte er darauf verwiesen, dass das Verfahren «nicht der erneuten wissenschaftlichen Erprobung bedarf», da es bereits 1994 im brandenburgischen Prenzlau mit Fördermitteln erprobt worden war.
Häfner: Einer meiner Kollegen hat einmal gesagt, das Hauptproblem der Geothermie seien die «begeisterten Dilettanten». Bundes- und Landesregierungen fördern bis heute ähnliche Projekte, die ihnen von solchen Wissenschaftlern als innovativ verkauft werden. Das Streben nach «Drittmitteln um jeden Preis» ist weit verbreitet, gerade auf dem Sektor der regenerativen Energien im Zeitalter der Energiewende. Vielleicht hilft die ungeschminkte Veröffentlichung der negativen Ergebnisse von SuperC und dieses Interview, die Gutachter kritischer zu machen und die Geldgeber anzuhalten, weniger begeisterte, aber sachkundige Wissenschaftler nicht zu übergehen.
GEOTHERMIEBRANCHE FÜRCHTET UM IHRE ZUNKUNFT
Stuttgart (dapd-bwb).
...
Erdwärme-Bohrungen sind in die Kritik geraten, weil sie insbesondere in Baden-Württemberg erhebliche Schäden verursacht haben sollen. Zuletzt traten in Leonberg (Landkreis Böblingen) nach einer Bohrung Schäden an 24 Häusern auf.
Erdwärme - eine heiß diskutierte Energiequelle
Staufen bricht auseinander, in Landau bebte die Erde, vor kurzem traf es auch Leonberg - Geothermie als Energieform scheint nicht beherrschbar zu sein. Und trotzdem hält man an der Erschließung fest. Handelt es sich um reine Profitgier, wie Kritiker behaupten? Oder gibt es zur Nutzung von Erdwärme keine Alternative, wenn man die Klimakatastrophe verhindern will?
Risse so tief, dass man hineingreifen kann Der Fall Staufen ist inzwischen bundesweit bekannt, wenn es um Geothermie und die möglichen Folgen geht: Mit Erdwärme wollte man das Rathaus des südbadischen Städtchen Staufen heizen. Ein Spezialunternehmen führte die Bohrungen im Sommer 2007 durch. Wenige Monate später zeigten die ersten Häuser der historischen Altstadt tiefe Risse. Inzwischen sind mehr als 260 Häuser betroffen,...
...In Schaidt, einem Dorf zwischen Landau und Karlsruhe, soll trotzdem ein neues Geothermiekraftwerk gebaut werden. Anfangs waren die Anwohner dafür, seit den Erdbeben von Landau stehen sie dem Vorhaben skeptisch gegenüber. Sie wollen erst einmal wissen, was auf sie zukommt - und wie beherrschbar die Geothermie ist. Es stellt sich die Frage, ob die Proteste gegen Geothermie gerechtfertigt sind oder ob es sich um die Energie der Zukunft handelt, an der kein Weg vorbeiführt - wie ihre Anhänger das gerne betonen.
ganzen Text auf SWR.de lesen...
siehe auch:
Stopp für Erdwärmebohrungen
Schwarwälder Bote
Kreis Böblingen.
Das Landratsamt Böblingen lehnt ab sofort alle Anträge auf stockwerksübergreifende Erdwärmebohrungen ab. Der Landkreis folgt damit der entsprechenden Entscheidung des Umweltministeriums von Donnerstag. Deshalb könnten alle elf aktuell vorliegenden Anträge zu Geothermie-Bohrungen im Landkreis Böblingen nicht mehr genehmigt werden, teilte das Landratsamt gestern mit.
Geothermie: Förderpläne für Erdwärme umstritten
Das überarbeitete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht eine stärkere Förderung von Geothermie-Anlagen vor. Diese sollen einen einheitlichen Zuschuss bekommen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob die Erdwärme-Anlagen auch Abwärme nutzen - ein Beschluss, der für Kritik sorgt.
Mehr zum Thema EEG - Erdwärme als Stromquelle umstritten auf www.strom-magazin.de
Mehr Abwärme in der Atmosphäre
EEG-NOVELLE FÖRDERT ERDERWÄRMUNG
Für Erdwärme-Kraftwerke soll der Anreiz, die Abwärme zu nutzen, entfallen. Denn die Förderung orientiert sich allein an der Stromerzeugung.
siehe auch Erfahrungsbericht 2011 zum Erneuerbare-Energien-Gesetz
hier werden konkrete Verbesserungen vorgeschlagen, weil die Tiefe-Geothermie hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Die durchschnittlichen Vergütungssätze sind bereits seit dem EEG 2004 von 15,00 ct/kWh im EEG 2009 auf 23,00 ct/kWh gestiegen. Trotz dieser Erhöhung kam die Tiefe-Geothermie nicht so richtig voran.
Die bisher zur Verfügung gestellten Vergütungen von 23ct/kwh reichen nur dann aus. wenn die Anlagen Wasser mit mindestens 140 Grad fördern. Für Anlagen mit Temperaturen von 125°C wäre eine Anhebung auf 27 ct/kWh nötig.
Gleichzeitig wurde erkannt, dass aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen in Deutschland der Wirkungsgrad einer Tiefen-Geothermieanlage brutto nur 10-11 Prozent beträgt, was nach Abzug des Eigenstromberdarfs für Pumpen und Lüfter zu einem Nettowirkungsgrad von 6-7 % führt.
Der Eigenstrom wird dem Bericht zufolge aus dem Stromnetz bezogen und macht zwischen 30 und 55-Prozent aus. Somit liegt die tatsächliche Vergütung um 43% bis 100 % über dem EEG-Vergütungssatz.
weitere Artikel: (auf eurosolar.de)
Gesetzespaket zum Atomausstieg verspielt Chance zur konsequenten Energiewende
Mit künstlich geschaffenem Zeitdruck hat die Bundesregierung gestern nicht nur den Atomausstieg beschlossen, sondern auch eine ganze Reihe weiterer Gesetze verabschiedet. Dabei blieb den Parlamentariern der Regierungsfraktionen und der Opposition kaum Zeit sich mit den Gesetzesvorlagen auseinanderzusetzen. Der Verdacht liegt nahe, dass dieses Verfahren bewusst gewählt wurde, um im Trubel um den Atomausstieg gleichzeitig auch eine Verschleppung der dafür notwendigen Energiewende durchzusetzen.
Lügen und Märchen der Anti-Energiewende-Lobby
Der Atom"ausstieg" ist noch lange keine Energiewende. Und wer jetzt glaubt, man könne die Hände in den Schoß legen, weil angeblich jetzt selbst Angela Merkel begriffen habe, was zu tun sei, der wird ein böses Erwachen erleben.
Geothermie spielt im Kommissionsbericht zur Energiewende eine Nebenrolle
weiter lesen auf Geothermienachrichten.de
Windkraft bringt doppelt so viel wie die Atomkraft
Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts können 65-Prozent des deutschen Strombedarfs gedeckt werden
NEWS
zur Lobbyliste (PDF -
5,9MB)
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