Atomkraft - Ausstieg - JETZT! -
Saarbrücken: Resolution zu Cattenom verabschiedet
15.02.2012
Der Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, sich für die Stilllegung des Kernkraftwerks Cattenom einzusetzen. Alle fünf Fraktionen haben eine entsprechende Resolution verabschiedet.
Die Parlamentarier sehen dringenden Handlungsbedarf. Cattenom stelle eine ernsthafte Bedrohung für die Bürger dar. Seit 1986 habe es mehr als 750 meldepflichtige Vorfälle gegeben.
Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer will sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass die grenznahen Atommeiler Cattenom und Fessenheim schnell modernisiert werden.
(Quelle: sr-online)
Ökostromanbieter aus England fordert: Große Energiekonzerne auf die Müllkippe
09.02.2012 | 13:51 Uhr | Strom-News
In Deutschland wird Ökostrom meist mit grünen Feldern, plätschernden Bächen oder majestätischen Windrädern beworben. In England ist Strom aus Erneuerbaren Energien nicht so weit verbreitet als hierzulande. Ein kleiner Ökostromanbieter aus Gloucestershire, der auf Windkraft setzt, möchte dies ändern und wirbt mit einer für deutsche Verhältnisse radikalen Kampagne: “Dump the Big Six” – werft die großen Energiekonzerne auf den Müllkippe. Dies fordert der Ökostromanbieter Ecotricity in lustigen Werbebotschaften. Weiter lesen...
(Quelle: idealo.de)
Frankreich zapft Deutschland an
(Quelle: N24.de)
Wegen der anhaltenden Kälte in Europa herrscht in Frankreich Stromknappheit. Das Land zapft den deutschen Energiemarkt an, wo trotz Atomausstieg ausreichend Strom verfügbar ist.
Trotz Atomausstiegs und Eiseskälte hat Deutschland derzeit genug Strom, um Frankreich vor einem Energieengpass zu bewahren. Nach Angaben des französischen Netzbetreibers RTE kletterte der Bedarf dort phasenweise bis auf 100.500 Megawattstunden - er lag damit so hoch wie nie zuvor. Seit Tagen liefert auch Deutschland trotz nur noch neun Atommeilern viel Strom. "Die Energiewende hat den ersten Härtetest bestanden", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Bundestag. Deutschland exportiere derzeit täglich netto 150.000 bis 170.000 Megawatt-Stunden Strom...
Atomkraft-Land Frankreich muss wegen Kälte deutschen Ökostrom importieren
Noch vor einem Jahr überschlugen sich die Warnungen und Prophezeiungen darüber, welche negativen Folgen das Abschalten von acht deutschen Atomkraftwerken haben könnte. Und nun das: Das Atomkraft-Land Frankreich, das mit 59 Kernkraftwerken Atomstrom produziert und nach Fukushima kein Kernkraftwerk dauerhaft abgeschaltet hat, muss wegen der anhaltenden Kälte deutschen Ökostrom importieren. Vor allem der starke Ausbau der Photovoltaik im vergangenen Jahr in Deutschland macht dies möglich.
Frankreich verbraucht Strom von 80 Atomkraftwerken
Dass Frankreich derzeit trotz seiner vielen Atomkraftwerke Stromimporteur, und Deutschland trotz des beschlossenen Atomausstiegs Stromexporteur ist, hat vor allem
zwei Gründe: weiter lesen...
Fessenheim wird nicht abgeschaltet
(Quelle: N-tv.de)
Sarkozy redet Klartext
Bei seinem Überraschungsbesuch im Atomkraftwerk Fessenheim macht Frankreichs Präsident Sarkozy deutlich, dass das älteste Kernkraftwerk des Landes weiterhin in Betrieb bleiben soll. Das sagt er den Angestellten zu, Demonstranten schaffen es nicht bis an den Atommeiler heran. Fessenheim ging in den 1970er Jahren in Betrieb. Fessenheim ging in den 1970er Jahren in Betrieb. (Foto: dpa) Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will das umstrittene Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim weiter am Netz lassen. "Es kommt nicht infrage, dieses Atomkraftwerk zu schließen. Wieso sollte man es aus politischen Gründen schließen? Das wäre ein gravierender Fehler", sagte Sarkozy im Gespräch mit Angestellten des Atomkraftwerks...weiter lesen...
Lemke zu Störfall in AKW Cattenom
(Quelle: Landeszeitung Rheinland-Pfalz)
Lemke: „AKW Cattenom ignoriert mögliche Gefahren“
Mainz, 07.02.12 „Das Atomkraftwerk Cattenom gibt uns weiterhin großen Grund zur Sorge“, stellt die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fest. „Wie der dortige Umgang mit einem offensichtlichen Konstruktionsfehler zeigt, scheint man mögliche Gefahren zu ignorieren. Das ist eindeutig der falsche Weg.“
Ministerin Lemke bezieht sich auf die nachträgliche Bewertung eines zunächst als „Störung“ eingestuften Ereignisses im AKW Cattenom: Mehr als zwei Wochen nach dessen Entdeckung hat die französische Atomaufsichtsbehörde ASN jetzt diesen Konstruktionsfehler als „Störfall“ eingestuft. Zuvor war lediglich die Einstufung auf Stufe 1 („Störung“) der 7-stufigen INES-Skala erfolgt, nachträglich erfolgte die Anhebung auf INES-Stufe 2 („Störfall“). Damit wird festgestellt, dass ein begrenzter Ausfall der gestaffelten Sicherheitsvorkehrungen vorlag.
Der Betreiber EDF hatte am 18.01.2012 gemeldet, dass bei der Durchführung einer wiederkehrenden Prüfung das Fehlen... weiter lesen...
15.12.2011
Bund und Länder einigen sich auf Endlager-Fahrplan
18.09.2011
Folgen von Fukushima
Siemens verkündet Totalausstieg aus Atomgeschäft
AFP - AKW-Projekt von Siemens und Areva (in Finnland): "Das Kapitel ist für uns abgeschlossen"Deutschlands größtes Industrieunternehmen vollzieht die Energiewende: Siemens gibt sein Geschäft mit der Kernkraft endgültig auf, erklärt Vorstandschef Peter Löscher im SPIEGEL-Interview. Auch das geplante Joint Venture mit dem russischen Rosatom-Konzern ist kein Thema mehr.
Hamburg - Der Münchner Siemens-Konzern verabschiedet sich komplett aus dem Atomgeschäft. "Das Kapitel ist für uns abgeschlossen", bekräftigt Konzernchef Peter Löscher im Interview mit dem SPIEGEL. Die Entscheidung sei die Antwort seines Unternehmen "auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie" nach der Atomkatastrophe von Fukushima.
Statt sich am Bau kompletter Kernkraftwerke zu beteiligen, will der Konzern künftig nur noch Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch bei konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Zu dem seit längerem geplanten Atom-Joint-Venture mit dem russischen Rosatom-Konzern werde es nun nicht mehr kommen, kündigt der Siemens-Chef an. Stattdessen wolle man mit dem Partner "auf anderen Feldern" zusammenarbeiten.
Löscher hatte in den vergangenen Monaten immer... weiter lesen auf spiegel.de
Atomunfall in Frankreich
In der Atomanlage «Marcoule» nahe Avignon in Frankreich ist es zu einer Explosion gekommen. Eine Person kam dabei ums Leben. Vier Weitere wurden verletzt. Laut der Polizei und der Atomaufsichtsbehörde ist keine Radioaktivität ausgetreten. Einschätzungen von SF-Korrespondent Michael Gerber aus Avignon.
zum Video... - (SF-Videoportal)
Baden und Fischen verboten
Nach dem Unfall in der französischen Atomanlage Tricastin sind Flüsse mit Uran belastet. Nach Ansicht unabhängiger Forscher ist die Belastung weit höher als von den Aufsichtsbehörden eingeräumt.
...Die Behörden, die den Zwischenfall erst am Abend bekanntgaben, schlossen eine "unmittelbare Gesundheitsgefahr" für die Menschen in der Umgebung aus. Die Kommission für Unabhängige Forschung und Radioaktivität dagegen sprach am Mittwoch von einer Strahlung, die hundertmal höher sei als die für das Gesamtjahr zulässige Obergrenze.
AKW ist auch ein Erdbebenopfer
Reaktorsicherheit in USA
Nach dem Ostküsten-Erdbeben muss das AKW North Anna im Bundesstaat Virginia zunächst abgeschaltet bleiben. Der Schaden ist größer als erwartet.
Sah ganz idyllisch aus: Das Kraftwerk North Anna - Bild: dpaWASHINGTON taz | Ein Atomkraftwerk ist durch das jüngste Erdbeben an der US-Ostküste womöglich stärker lädiert worden als angenommen. Das AKW North Anna im Bundesstaat Virginia bleibt auf Anweisung der Atomkontrollbehörde NRC vorerst abgeschaltet.
Inspektoren untersuchen das Kraftwerk, das rund 15 Kilometer von der Ortschaft Mineral entfernt liegt, wo sich das Epizentrum des Erdbebens vor gut einer Woche befand. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, versicherte die Betreiberfirma Dominion.
Atomkraftwerke im Rhein-Neckar-Dreieck
Konstruktionsbedingte Mängel in den AKW Biblis, Philippsburg und Neckarwestheim,
zusammengestellt von Prof. Dr. Klaus Buchner
SPD zweifelt an Einigung über Atomausstieg
Energiepolitik - Die Chancen auf eine Einigung zwischen Regierung und Opposition über den Atomausstieg scheinen zu schwinden. "Ich will jetzt noch nicht Nein sagen. Aber ich bin sehr skeptisch, ob wir das mittragen können", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwoch) zur Haltung der SPD-geführten Länder zum schwarz-gelben Ausstiegskonzept.
Fukushima - Informationen auf Raten
Der Betreiber muss mittlerweile eine Kernschmelze in weiteren Reaktoren eingestehen.
Nach der Bekanntgabe einer Kernschmelze in Reaktor 1, gesteht die Betreibergesellschaft jetzt auch eine wahrscheinliche Kernschmelze in Reaktor 2 und 3 ein. Trotz Behauptungen, dass man alles im Griff habe, gab Tepco zu, dass bereits lt. eines bekannt gewordenen Gutachtens 5 Stunden nach dem Erdbeben die Brennstäbe beschädigt wurden. Dies zeigt deutlich, dass nicht der Tsunami sondern das Erdbeben dafür verantwortlich war. Somit steht auch fest, dass die Reaktoren wie immer behauptet, nicht erdbebensicher sind. Mittlerweile ist außerhalb der Sperrzone in ca. 60 km Entfernung zu den Reaktoren die radioaktive Belastung sehr stark gestiegen, sodaß die Regierung dort die Tierhaltung untersagt hat.
Energiewende: Atomausstieg bis 2022 - SPIEGEL TV
Hochgeladen von spiegeltv am 30.05.2011
24.05.2011
Tepco räumt Kernschmelze ein
Die Betreibergesellschaft des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima muss nun auch eine partielle Kernschmelze in zwei weiteren Reaktoren eingestehen. Experten waren schon lange davon ausgegangen. Greenpeace wirft der japanischen Regierung vor, "die ganze Zeit gelogen zu haben".
17.05.2011 (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz)
Atomkraftwerk Biblis
"Wie erwartet entwickelt sich das Atom-Moratorium der Bundesregierung zum Risikounternehmen. Die Pläne von RWE, das Atomkraftwerk Biblis B wieder anzufahren, sind dafür der Beleg", stellt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad fest. "Biblis, und das heißt beide Blöcke, müssen dauerhaft vom Netz"
weiter auf "Unser Ener informiert"
BUND fordert:
Am Atomausstieg ist nicht zu rütteln
Atomausstieg: Kampf um Öffentlichkeit
Zahlen sind für viele Fakten. Sie wirken seriös, suggerieren Präzision. Wer Zahlen hat, hat quasi den Beweis, vor allem wenn sie aus scheinbar unabhängigen Quellen oder von vermeintlich neutralen Experten stammen. In der aktuellen Debatte um Atom-Ausstieg und Strompreise führt diese Zahlenfixiertheit vieler Journalisten allerdings in die Irre. Zapp über zweifelhafte Zahlen und geplante Panikmache.
von Mareike Fuchs, Anne Ruprecht
Lobbyarbeit der Energiekonzerne
Man will Angst machen, setzt Horrorzahlen in die Welt damit Bürger entsetzt sind um die Akzeptanz für den Umbau hin zu erneuerbaren Energien in der Bevölkerung zu
untergraben.
Interview mit der Abteilungsleiterin Claudia Kemfert für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zum o.a. Thema
Ulrich Müller von LobbyControl: " Die Lobbyisten sagen ja gerne, sie liefern
Informationen. Aber es ist halt immer so, dass die Informationen auch den
eigenen Interessen dienen. Und man kann auch mit Zahlen sehr viel tricksen,
dass man die Kosten überbetont, aber vielleicht Ausgleich- oder
Entlastungswirkungen, die dann auch eintreten werden, nicht mit
berücksichtigt. Also da gibt es einfach viele Methoden, wie man zu den
gewünschten Zahlen kommt."
zum Interview mit Ulrich Müller von LobbyControl zum Zapp Beitrag "Lobbyarbeit der Energiekonzerne"
Die Lüge vom teuren Ökostrom
Erschreckende Enthüllungen (Doku in voller Länge)
DIE ATOMLÜGE
Was sagt die Atomwirtschaft zu Reaktorsicherheit und Terrorgefahr? Mit diesen Fragen hat die Autorin Gesine Enwaldt ihre Spurensuche für 45 Min begonnen.
Atomausstieg wird teuer - Alles nur Panikmache von Lobbyisten?
Dabei stützte sich die Bundesregierung bisher lieber auf den Vergleich von Äpfeln und Birnen, unter anderem erstellt vom Institut für Energiewirtschaft der Universität Köln. Das wird zur Hälfte finanziert von der Atomwirtschaft.
Rückschau: Energie (ein Beitrag vom WDR - M. Houben und H-C Schultze)
Ökostrom ist teuer. Die bei einem forcierten Ausbau nötigen Leitungen und Speicher auch. Und weil das alles so teuer sein soll, hatte die Bundesregierung im letzten Herbst noch die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen. Dazu präsentierte die Kanzlerin eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Studie. Darin heißt es: „Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke wirken auf die Strompreise entlastend.“
siehe auch:
100% REGENERATIVE STROMERZEUGUNG NUR OHNE GEOTHMERIE WIRTSCHAFTLICH
lesen bei BIF UNAE...
Frontal21 - Gutachten beweist schwere Sicherheitsmängel in Biblis B
Dursichtige PR der Atomlobby
von Sine Wiegers
Es lief doch immer so gut für die Atomlobby. Kernkraft war fest verankert in Deutschland. Jahrelang war Verlass auf mächtige Verbündete wie Franz-Josef Strauß etwa oder Helmut Kohl. Selbst die großen "Atomkraft-Nein-Danke-Proteste" konnte man da gelassen aussitzen. Und nun rückt das Ende der Laufzeiten unweigerlich näher. Und dann auch noch diese lästige Brennelementesteuer. Irgendwie spurt die Politik nicht mehr so richtig. Was also tun? Wie wäre es mit einer dicken Medienkampagne, um der Kanzlerin mal auf die Sprünge zu helfen.
zum Beitrag auf NDR.de ...
Geheimgehaltene Störfälle im AKW Philippsburg
Wie die Frankfurter Rundschau am 16.3.2011 berichtet, soll es am 17. Juni 2010 um 14:20 Uhr, am 19. Januar 2010 und am 15. Mai 2009 im nordbadischen AKW Philippsburg beinahe zum Versagen der Kühlung und damit zu einer deutlich erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze gekommen sein. Die Zeitung beruft sich auf das anonyme Schreiben eines Kraftwerksmitarbeiters, das jetzt dazu geführt haben soll, dass diese bisher geheim gehaltenen Vorfälle vom baden-württembergischen Umweltministerium bestätigt wurden und dass das Bundesumweltministerium einen Bericht angefordert hat.
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